Kunstwerke
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Balance - Wege zum Frieden (Martina Kreitmeier)
Eiche /Gesamthöhe mit Stele ca. 4m, Figur lebensgroß
Die Künstlerin widmet sich in Balance – Wege zum Frieden der inneren und äußeren Balance des Menschen. Gleichgewicht versteht sie als dynamischen Prozess, innere Balance ist für sie ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum Frieden.
Der Fluss versinnbildlicht als Teil der Natur den Kreislauf des Lebens. Der Mensch ist Teil davon, auch wenn er sich immer weiter davon entfernt. Die Skulptur ist eine Komposition dieser Situation: Eine Senkrechte zum waagerechten Fluss mit einer Figur darauf in der Waage parallel zum Fluss.
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Schwemmholz (Daniel Janzarik)
abgeflämmtes Schwemmholz / ca. 3-4 m im Durchmesser
Aus einzelnen, vom Wasser geformten Ästen entsteht ein Kranz aus Schwemmholz. Jeder Ast für sich ist durch das Wasser getragen und durch die Steine geschliffen worden. Die Oberfläche der Äste ist von der Sonne gebleicht. Sie sind Fragmente, die von einem größeren Ganzen abgebrochen sind und eine einsame Reise hinter sich haben. Jedes Fragment erzählt von Transport, Reibung und Zeit. Durch das Zusammenführen der Teile endet ihre Isolation – im Kreis findet jedes Stück seinen Platz.
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Seitenblicke (Andreas Kuhnlein)
Eiche / ca. 125 x 48 x 43 cm
Die beiden Skulpturen Seitenblicke tragen– wie ein menschliches Antlitz – Spuren der Vergangenheit in sich. Jahresringe, Risse und Oberflächen werden zu Zeichen eines Menschenbildes, das uns fragen lässt: Wer sind wir, wo kommen wir her und wo gehen wir hin?
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Wasserkauen (Carmen Arias)
Wachspapier / 47 x 24 x 25 cm, ca 1 kg
Die Skulptur Wasserkauen ist als „Kaugerät“ oder „Geschmacksapparat“ zu verstehen – eine Erweiterung des Körpers nach außen. In Anlehnung an Zähne als „Archive“ untersucht sie das Kauen als unmittelbare Auseinandersetzung mit der Umwelt. Wasser zu „kauen“ erscheint absurd und verweist zugleich auf den Wunsch, den Fluss zu kontrollieren oder zu stoppen.
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Yellow Hot Sun Flower (Georg Weyerer)
Stahlblech auf Stahlgerüst / 220 x 220 x 60 cm, Gewicht: ca. 60 kg
Mit YELLOW HOT SUNFLOWER stellt der Künstler Fragen nach dem Lebenszyklus von Kunstwerken: Kann ein Werk ein zweites oder drittes Leben führen? Wurde YELLOW HOT SUNFLOWER nach seiner Präsentation bei der Jahresausstellung in München in der Isar entsorgt und nun in Landshut angeschwemmt? Wo verbleiben ausgediente Kunstwerke nach einer Ausstellung?
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Zwei Stelzenstühle mit Tisch (Hans Panschar)
Holz / Höhe ca. 290 cm
Mit „Stelzentisch und Stelzenstühle“ gelingt es dem Künstler, eine unendliche Gedankenwelt im Betrachter zu eröffnen. Stühle, auf denen man nicht sitzen kann und ein Tisch, von dem man nicht essen kann: Die Irritation öffnet einen gedanklichen Raum und lenkt den Blick humorvoll auf menschliche Gewohnheiten und Lebensformen, ohne den Menschen selbst abzubilden
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Isarinvador (Renato Rill)
Reflektoren auf Stahlgerüst / ca. 4 m lang
Der Isar Invader installiert sich inmitten der komplexen Ökologie der Isar als ambivalente Erscheinung, ein hybrides Wesen aus Reflektoren, das wie ein artifizieller Eindringling wirkt und gleichzeitig Teil des Stroms wird. Die Arbeit thematisiert die Fragilität der Isar als Lebensader sowie unsere kulturelle, technische und ökologische Überformung des Naturraums.
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Stiefelbrunnen (Martin Stiefel)
Holz und Gummi / ca. 2 m hoch
Der Stiefelbrunnen besteht aus vier Stiefeln, die auf einer Leiter angeordnet sind. Wasser aus der Isar wird hinaufgepumpt und fließt durch Löcher in den Sohlen von einem Stiefel in den nächsten. Eine Zeitschaltuhr steuert den Kreislauf und verstärkt den Eindruck von kontrollierter Unvollkommenheit.
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Nixen am Orbankai (Michaela Geissler)
Sieben Keramikstelen / Höhe zwischen 1,65 m und 1,85 m
Sieben keramische Wesen stehen im Grassaum des Isarufers. In wässrig blauen und hellen Erdtönen verbinden die Nixen am Orbankai die Elemente Wasser und Erde. Wie aus dem Fluss entstiegen flanieren sie am Ufer und laden Passanten zum Innehalten und Sinnieren ein.
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Schwimmreifenparade + Schwimmreifenskulptur (Uli Schmid)
Gummi / Durchmesser je Reifen ca. 1,20 m, Gesamtlänge ca. 7 m bzw. Gummi / ca 3 m hoch
In zwei miteinander korrespondierenden Arbeiten visualisiert der Künstler Bewegung und Struktur der Isar. In der Schwimmreifenparade treiben fünf große Schwimmreifen senkrecht auf dem Wasser; durch Kiele ausgerichtet und mit leicht zunehmenden Abständen machen sie die Strömung und das Auseinanderdriften im Fluss sichtbar. Die Schwimmreifenskultur überträgt dieses Motiv in eine über drei Meter hohe Skulptur aus 15 unterschiedlich großen Schwimmreifen, die sich aus einer Basis von drei Ringen nach oben zu einem beweglichen, offenen Gebilde entwickeln.
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Schleusenwächter (Florian Geissler)
Keramik auf Eisen-Beton Platte verankert / ca. 2,45 cm hoch
Der Schleusenwächter blickt flussaufwärts zur Wehranlage und zur Isar mit der Landshuter Altstadt im Hintergrund. Die Figur fordert Aufmerksamkeit und Präsenz. Sie ist eine Einladung zum bewussten Wahrnehmen und zum Nachdenken über den eigenen Standpunkt.
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Out of Frame (Olga Golos)
Stahl und Holz / Durchmesser ca. 1 m
In Out of Frame wurden drei großformatige geometrische Skulpturen realisiert, lackiert in einem auffälligen Signalgelb - eine bewusste Referenz an das Logo von „National Geographic“, ein Symbol der Neugier und eines der ersten ikonischen „Fenster zur Welt“. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, Sichtachsen neu zu entdecken und den umgebenden Raum neu zu rahmen. Durch dieses Zusammenspiel fordern die Skulpturen eingefahrene Sehgewohnheiten heraus und eröffnen neue räumliche Erzählungen zwischen Objekt, Umgebung und Körper.
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Hochbehälter (Korbinian Huber)
Holz / 350cm x 300cm x 4,5cm
Eine flach im Wasser liegende Fläche aus sägerauen, verschraubten Fichtenbrettern erzeugt die Illusion eines erhöhten Wasserstands. Der Wasserstand eines Flusses, ein ganz wesentlicher Parameter für die Stadt an seinem Ufer, ist naturbedingt variabel, so dass man gut beraten ist, dem Pegel einen Spielraum einzuräumen. Die Installation spielt mit dem Raum, dem Wasserstand und nicht zuletzt mit dem Konzept der Speicherung als Vorsorge für dürre Zeiten.
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Wie ein Fisch im .... (Christian Heß)
Beton ca. 700 kg / Höhe: 80-90 cm, Kantenlänge: 60-70 cm
Sprache, vor allem Redewendungen, sind oft die Grundlage der Arbeiten des Künstlers.
„Wie ein Fisch im…..“, ist seine neueste Arbeit aus einer Serie, in denen das Wesentliche durch „Abwesenheit“ glänzt. Durch das „Nicht Vorhanden Sein“ wird es zum Thema; der leere Raum ist die eigentliche Skulptur und das vermeintliche „Wasser“ ist durch blau eingefärbten Beton ersetzt. So stellt die Skulptur Fragen nach Wahrnehmung, Materialität und Realität – und lässt Raum für eigene Antworten.